E-OP Optimized Fuel Consumption

Das Tool zur signifikanten Treibstoffeinsparung im E-PP

Einen Betrieb der Diesel-Generatoren mit ungünstigen Drehzahlen bei einem inakzeptabel niedrigen Wirkungsgrad der Verbrennungsmotoren vermeidet E-MS mit E-OP, dem Steuerungssystem von E-MS für den optimierten Kraftstoffverbrauch in Abhängigkeit verschiedener Belastung und Drehzahlen.

Dieses Tool realisiert ein innovatives Start-Stopp-System der Diesel-Generatoren und ermöglicht bei Teil- oder Schwachlast signifikante Kraftstoffeinsparungen.

Die Vorteile auf einen Blick

  • Erhebliche Kraftstoffeinsparung
  • Reduzierte Emissionen
  • Weniger Generator-Betriebsstunden
  • Verlängerte Wartungsintervalle
  • Sinkende Betriebskosten
  • Extrem schnelle Reaktion auf wechselnde Lastanforderungen

Die Wirkungsweise

In einer klassischen Diesel-mechanischen Anlage werden die Dieselmotoren für optimale Effizienz idealerweise entlang der Propellerkurve gefahren, die quer durch das Kennfeld verläuft – in der Grafik zwischen den Punkten (3) und (1).

In einer klassischen Diesel-elektrischen Anlage sind alle Generatoren synchronisiert bei einer gemeinsamen Drehzahl, damit ist diese Drehzahl als Nenndrehzahl festgelegt. Dieser Betriebszustand ist unter Volllast (1) sehr effizient, im Teillastbetrieb (2) dagegen sehr ineffizient. Gerade Spezial- oder Passagierschiffe operieren jedoch oft nur im Teillastbetrieb.

Das E-PP System entkoppelt die Diesel-Generatoren, so dass diese unabhängig voneinander mit variabler Drehzahl betrieben werden können. Da das gesamte Kennfeld des Dieselmotors für den Betrieb zur Verfügung steht, kann das E-OP System die optimale Drehzahl für jede Leistungsanforderung steuern. Im Teillastbereich ist der Generatorbetrieb also nicht nur bei (2), sondern auch bei (3) möglich.

KURZFRISTIGE LEISTUNGSRESERVEN

Zusätzlich lassen sich auch weitere Reserven der Diesel-Generatoren nutzen, sofern es das Rating erlaubt. Wird beispielsweise ein erhöhter Leistungsbedarf gefordert, kann die Drehzahl über die Nenndrehzahl erhöht werden (rot schraffierter Bereich in der Grafik/Drehzahlreserve).

Damit steht kurzfristig eine höhere Leistungsreserve (blau schraffierter Bereich) zur Verfügung. Das Starten eines zusätzlichen Generators für kurzfristige Spitzenlasten (beispielsweise Beschleunigung des Schiffes nach einer Schleuse oder Anlegemanöver mit kurzzeitig zusätzlicher Last durch Bugstrahlruder usw.) wird damit unnötig.

MANÖVER OHNE ZUSÄTZLICHE GENERATOREN

Das E-OP-System hat sich bereits an Bord von Megayachten und Passagierschiffen außerordentlich gut bewährt. Hier werden die laufenden Diesel-Generatoren bei steigender Leistungsanforderung zunächst stetig auf eine höhere Drehzahl gebracht.

Der Start weiterer Generatoren ist daher in sehr vielen Manöver- oder Betriebssituationen gegenüber herkömmlichen konventionellen Systemen nicht mehr erforderlich.

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