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Female-powered solutions – E-MS setzt verstärkt auf Frauen-Power

Februar 2019 – Frauen, auch in Teilzeit, haben großes Potenzial, den Fachkräftemangel in der maritimen Wirtschaft zu lindern. So auch bei E-MS: Nach Saskia (26), Ingenieurin für Chemie und Umwelttechnik, hat Mitte Februar Julia (29) als Ingenieurin für Schiffsbetriebstechnik ihre Karriere im Hamburger Büro gestartet.

Zuvor studierte Julia Schiffsbetriebstechnik an der Hochschule Flensburg – immer noch eher untypisch für eine Frau, genau wie die Lehre, die sie zuvor absolvierte: „Ich wollte an meine Ausbildung zur Schiffsmechanikerin anknüpfen und hatte daher überlegt, Nautik oder Schiffsbetriebstechnik zu studieren.“ Trotz der „schöneren Aussichten“ auf der Brücke entschied sich Julia schließlich für den Studiengang Schiffstechnik an der Hochschule Flensburg. „Die technischen Aspekte haben mich einfach mehr gereizt.“

Die Stadt an der Förde habe sich schnell als gut zum Studieren geeignet herausgestellt: „Gerade die technische Ausstattung im Maritimen Zentrum ist sehr gut. Im Maschinenraumsimulator haben wir viele Bord- und Betriebssituationen nachstellen können. Damit fühle ich mich hervorragend auf die Praxis vorbereitet.“

Auch die theoretischen Fächer Mathematik, Thermodynamik und Elektrotechnik lagen ihr – und so kam Julia gegen Ende des Studiums die Idee, an der Entwicklung schadstoffarmer Schiffsantriebe mitzuwirken. Als Julia auf E-MS stieß einigte sie sich schnell mit Geschäftsführer Peter Andersen und dem Kaufmännischen Leiter Torsten Rutkowski auf einen Arbeitsvertrag und wird jetzt von ihren neuen Kolleginnen und Kollegen in das Engineering eingearbeitet. Dabei geht nicht nur ihr Wunsch, an innovativen und umweltfreundlichen Antriebslösungen mitzuarbeiten, in Erfüllung – auch die Aussicht aus ihrem neuen Büro begeistert sie: „Ich habe von hier aus einen tollen Blick über Harburg, fast so schön wie von der Kommandobrücke eines Schiffes.“

Saskia ist seit fast einem Jahr bei E-MS an Bord – und wundert sich noch heute, welche Steine ihr die Firmen, bei denen sie sich nach dem Studium vorstellte, in den Weg legten: „Ich hatte ganz offen in meinen Bewerbungsschreiben erwähnt, dass ich ein Kind habe und daher eine Teilzeitstelle suche. Daraufhin erhielt ich nur Absagen.“ Bis sie bei E-MS vorstellig wurde und sofort genommen wurde – auch in der gewünschten Teilzeit. Schon bald übernahm sie Verantwortung als Projektleiterin, die Arbeitsabläufe und die Kommunikation hatten sich schnell eingespielt.

Heute setzt sich Saskia dafür ein, dass „ihr“ Modell auch in anderen technisch-maritimen Unternehmen Schule macht und stellte ihren Berufseinstieg Anfang Februar auf einem ausgebuchten Business-Frühstück des Maritimen Clusters Norddeutschland vor. Ihr Credo: „Arbeitgeber müssen nicht nur das Potenzial von Frauen erkennen, sondern auch die gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Teilzeit. Es ist ein Geben und Nehmen mit Vorteilen für alle!“

Übrigens, E-MS sucht weiter gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu den aktuellen Stellenausschreibungen geht es hier: https://www.e-ms.eu/jobs/