Hamburg, im November 2019 – E-MS legt seit seiner Gründung im Jahr 2005 großen Wert auf die Personalentwicklung. Antonia Leder ist im Hamburger Ingenieurbüro nicht nur für das Marketing zuständig, sondern seit einiger Zeit auch für den Bereich Human Resources.

Antonia, wie kam es dazu, dass Du Dich bei E-MS jetzt auch um das Personalmanagement kümmerst?

Wir sind in der jüngsten Vergangenheit stark gewachsen, zum Team gehören mittlerweile 16 Mitarbeiter. Auf der einen Seite spüren wir als hoch spezialisierter Dienstleister natürlich auch den Fachkräftemangel, vor allem im Ingenieurbereich. Andererseits können wir bei unserer Unternehmensgröße noch sehr individuell auf die Weiterentwicklung unserer derzeitigen Mitarbeiter eingehen. Hier gab es Handlungsbedarf, der nicht mehr einfach so nebenbei von der Geschäftsführung miterledigt werden konnte. Diese Herausforderung hat mich sehr gereizt und ich freue mich, dass ich diesen wirklich wichtigen Bereich für E-MS strukturiert weiterentwickeln kann.

Schließlich kennst Du das Unternehmen ja schon eine ganze Weile…

Ja, genau. Durch meine Marketingaktivitäten bin ich mit allen Kollegen regelmäßig im Kontakt und erkenne daher auch, wo ich mich aktiv einbringen kann. Dazu kommt, dass ich einfach gerne mit Menschen arbeite!

Kannst Du uns Beispiele für Deine Arbeit nennen?

Mir liegen vor allem zwei Dinge besonders am Herzen: Wir werden auch künftig weiter wachsen, denn unsere Produkte und Dienstleistungen sind im Markt sehr gefragt. Dafür habe ich bereits verschiedene Recruitingstrategien ausgearbeitet und den Bewerbungsprozess vereinfacht. Das senkt gleichzeitig unsere Abhängigkeit von Personalvermittlern. Eng damit verbunden ist die Aufbereitung des On-Boarding-Prozesses, damit sich unsere neuen Kollegen gleich gut im Team integriert fühlen.

Und der zweite Punkt?

Wir blicken natürlich nicht nur auf die künftigen, sondern vor allem auch auf unsere derzeitigen Kollegen. Bei ihnen möchte ich den Fokus auf die Mitarbeiterzufriedenheit und -entwicklung legen. Das motiviert und bringt nicht nur die Kollegen nach vorn, sondern das ganze Unternehmen. Darüber hinaus befasse ich mich beispielsweise mit so wichtigen Themen wie Konfliktmanagement, agilen Arbeitsmethoden oder den Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsprozess bei uns.

Was zeichnet E-MS aus Deiner Sicht aus?

Wir sind bereits groß genug für professionelle Strukturen. Gleichzeitig sind wir noch überschaubar genug, um sehr individuell auf Mitarbeiter einzugehen, ihre Potenziale zu erkennen und zu fördern. Wir investieren viel Zeit und Geld in die Weiterentwicklung unserer Kollegen, dafür wollen wir sie möglichst lange an Bord behalten. Natürlich ist E-MS kein Ponyhof, aber wir möchten schon, dass sich hier alle wohl fühlen. Wir arbeiten alle hart, aber Zeit für ein kleines Turnier an unserem Kickertisch ist immer!

Du hast vorhin von Recruitingstrategien gesprochen. Wie sehen die aus?

Wir kommen unseren Mitarbeitern beispielsweise bei der Ausgestaltung der Arbeitszeit sehr entgegen. Unsere Bewerber berichten uns oft, wie unflexibel andere Unternehmen bei Teilzeitmodellen sind. Das ist unsere große Chance im Recruiting, mit der wir beispielsweise auch hoch qualifizierte Frauen mit Familie an uns binden können. Das spricht sich in der Branche schnell herum…

…und stand sogar schon in den Medien.

Klar, das tragen wir gern nach draußen, nicht nur über die Presse, sondern beispielsweise auch über Veranstaltungen des Maritimen Clusters Norddeutschland und über das WISTA-Frauennetzwerk in der Schifffahrt. Über Bewerbungen von Männern, gerade auch mit Familie, freuen wir uns übrigens genauso (lacht).

Welche Stellen sind bei Euch derzeit zu besetzen?

Wir suchen aktuell Elektroningenieurinnen oder -ingenieure für die technische Bearbeitung elektrischer Anlagen sowie für die Planung und Projektsteuerung. Auch über die Bewerbung entsprechend qualifizierter Elektronikerinnen und Elektroniker freuen wir uns. Nähere Infos dazu stehen auf unserer Website.

Welche Rolle spielen Blindbewerbungen für Euch?

Über die freuen wir uns immer, ganz unabhängig von den ausgeschriebenen Stellen. Oftmals ergeben sich für E-MS neue spannende Projekte ganz spontan, die dann zu einem entsprechenden Personalbedarf führen. Eine Blindbewerbung kann dann genau im richtigen Moment kommen. Unabhängig davon möchten wir gut qualifizierte Kandidatinnen und Kandidaten immer kennenlernen – Eigeninitiative hinterlässt auch bei den Bewerbungen bei uns einen guten Eindruck!

Vielen Dank für das Gespräch, Antonia.

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